Dienstag, 16. April 2013

Erdbeben!

Ich befinde mich gerade in einer sehr produktiven und arbeitssamen Phase. Gestern und heute habe ich am morgen jeweils geputzt... nun ist das Haus einigermassen sauber... obwohl, es staubt eigentlich im Rücken ja gleich wieder ein... Danach Mittagessen für Lorenz gekocht, gegessen und später mit ins Büro... Auch die Webpage von Gurgaon Connection ist nun wieder up to date! Heute ist dann was ganz schräges passiert... Lorenz und Gourango meinten plötzlich, Erdbeben! Da ich zu der Zeit stand, spürte ich noch nichts... erst als ich mich setzte, war das Erdbeben klar zu spüren.... wie, wenn jemand leicht am Stuhl rüttelt... danach ging dann ein Alarm los... wir entschlossen uns jedoch im Büro zu bleiben, denn vom 10. Stock bis runter dauerts ja eine Weile und meist gibt's ja nur Chaos und Panik draussen.

Hier die Fakten dazu:
http://www.srf.ch/news/international/irans-behoerden-befuerchten-hunderte-tote-nach-schwerem-erdbeben
Im Iran hat sich am Nachmittag ein Erdbeben der Stärke 7.5 bis 7.8 ereignet. Dieses war bis nach Delhi zu spüren... Unglaublich, wir dachten doch, dass wir nicht in einer Erdbeben-Region leben würden und nun kam es doch anders. Schäden gabs nach den neuesten Erkenntnissen keine, die Häuser rund ums Büro stehen noch, somit wird unser Häuschen wohl auch noch ganz sein, ansonsten hätte sich unser Fahrer sicher schon gemeldet... Auch uns geht es gut. Es war zwar ein bisschen schockierend, ein Erdbeben so richti zu spüren. Aber es ist uns nichts passiert.

Montag, 15. April 2013

Happy Hour, neue Bekanntschaften und eine Magenverstimmung

Und schon wieder Freitag! Diesen Freitag war ein Gurgaon Connection Event im Hotel Pullman. Damit die Männer auch ein paar Kontakte knüpfen können, werden neu auch Abend-Events organisiert. Diesmal eine Happy Hour in der Bar... Bier und Wein sowie Snacks zu einem Pauschalpreis. Auch Lorenz war erfreut, dass er mal wieder ein paar Leute kennenlernen und  bereits Bekannte wiedersehen konnte. Der Anlass war wie immer spassig und wir machten ein paar neue Bekanntschaften, unter anderem auch ein Pärchen, dass seit März bei uns um die Ecke wohnt. Gegen zehn Uhr machten wir uns auf den Heimweg. Am Samstag besichtigten wir dann noch eine Wohnung... die Einrichtung war in Ordnung, die Küche überzeugend mit Abwaschmaschine und Backofen. Doch alles in allem fühlten wir uns nicht 100% wohl... im Gegensatz zu unserem Häuschen ist es in einer Wohnung doch recht anders... vor allem der Garten würde uns vermutlich extrem fehlen... Das weitere Vorgehen bezüglich unserer Wohnsituation müssen wir nun nochmals überdenken... Am Abend besuchten wir dann noch unsere "Schweizer" Nachbarn. Hier lernten wir nochmals neue Leute kennen. Ich muss schon sagen, wenn man viele soziale Kontakte hat, ist das Leben hier schon um einiges besser!
Seit Freitag haben wir nun auch unseren eigenen Fahrer, Dimpal. Es handelt sich um den Bruder von Monti, der uns das Fahrzeug besorgt hat. Beide sind sehr nett, sprechen gut englisch und sind sehr freundlich. Helène, unsere französische Nachbarin, hat Dimpal natürlich schon darüber informiert, wie er mit mir umzugehen hat und was seine Pflichten seien. So darf er mich zum Beispiel nicht alleine auf einen Markt gehen lassen, da müsse er immer mitgehen.... Am Sonntag waren wir noch bei Helène und ihrem Mann Daniel zu Besuch. Da wir keinen Backofen besitzen hat sie extra Gebäck gemacht. Leider war Lorenz gestern nicht in Bestform... seit Samstag abend hatte er Durchfall, gestern musste er sich dann auch noch übergeben... er scheint wohl was falsches gegessen zu haben.... Heute ist zum Glück wieder alles in Ordnung.... so Spitalbesuche sind ja grundsätzlich nicht so was erfreuliches... aber die Versorgung hier ist also wirklich gut. Man kann sich den guten Service halt erkaufen...
Die neue Woche hat bei uns wieder normal begonnen... Über die Hitze mag ich gar nicht mehr sprechen... obwohl wir uns schon fast ein bisschen gewöhnt sind. Gestern waren es aufgrund eines Nachmittag-Gewitters nur 29 Grad im Schlafzimmer, das kam uns schon angenehm vor... diese Woche soll jetzt die 40-Grad Grenze fallen... Bei so hohen Temperaturen merkt man aber eigentlich kaum noch einen Unterschied... es ist einfach heiss...
Am Mittwoch geht's mit Helène dann nach Chandni Chowk. Das ist die Altstadt von Delhi mit vielen Marktständen... mal schauen, was mich da so erwartet... zu lesen ab Donnerstag...

Donnerstag, 11. April 2013

Nehru Place

Eigentlich hatte ich für heute einen ruhigen Tag geplant. Gestern abend haben wir das neue viereckige Moskitonetz von Jasmin montiert und die Nacht traumhaft geschlafen! Die Klimaanlage tat noch einiges dafür und ich erwachte nicht mehrmals schweissgebadet wie in der Nacht zuvor. Das Mosktionetz ist etwas grösser als unser Bett und so muss man nicht die ganze Zeit aufpassen nicht am Rand zu liegen. Ok, zur Zeit sind so oder so alle Moskitos im Haus tot aufgrund der Chemiekeule, aber die kommen bestimmt bald wieder... Auf jeden Fall war Lorenz aus dem Haus, dem Bügel Walla hatte ich schon gesagt, dass es keine Arbeit gebe und ich setzt mich aufs Sofa. Heute wollte ich aus der neu besorgten Schnur ein Utensilo für meine Badezimmer-Sachen häckeln... Und schon wieder leutete es. Draussen stand die Ellen, unsere französische Nachbarin von vis à vis. Ihr Fahrer, welcher unser Auto vermittelt hat, hatte sie informiert, dass hier Schweiz wohnen und sie wollte gerne einen Kaffee mit mir trinken. Kein Problem, ich hatte ja Zeit. Aus dem Gespräch ergab sich dann, dass sie noch zum Nehru Place fahren wolle, um Stoffe zu kaufen. Klar war ich da sofort dabei. Also kurz nach Hause, Wäsche aufhängen, Indien-gerecht anziehen und los gings. Nehru Place befindet sich in der Altstadt von Delhi und deshalb dauert die Fahrt fast eine Stunde. Eigentlich ist es ein grosser Platz und man muss sich schon ein bisschen auskennen. Es gibt viele Stoffgeschäfte. Das Angebot ist einfach riesig! Über Stoffe für Männer-Hemden, Röcke, Kleider, Deko... zum Hauptteil Baumwolle, was für die Kleidung hier so oder so zu empfehlen ist. Bei der riesigen Auswahl ist man entweder sofort überfordert und weiss nicht genau, was man nehmen soll oder man gerät in Kaufrausch. Unglaublich! Da ich dann doch nicht zu viel kaufen wollte, was ich dann gar nicht verarbeiten kann, entschied ich mich für einen blau-weiss karierten Stoff und einen mit weissen, lila und pinken Blumen auf violettem Grund. Aus beidem möchte ich gerne lange Röcke machen, welche man hier super zu T-Shirts anziehen kann. Man zeigt dann nicht zu viel Bein und es ist trotzdem ein luftiges Kleiungsstück. Nun muss ich nur noch eine Nähmaschine und Material einkaufen, dann kann ich auch schon loslegen und hab schon wieder mehr Beschäftigung. Die andere Möglichkeit wäre natürlich, zum Schneider zu gehen. Doch irgendwie ist das doch nicht dasselbe... Auf jeden Fall werde ich nicht das letzte Mal am Nehru Place gewesen sein!
Auf dem Rückweg machten wir dann noch Mittagspause in einem einfachen indischen Restaurant. Es war genau an dem Ort, wo Lorenz und ich vor einem Jahr einmal mit Gourango gegessen hatten. Irgendwie schon noch schön an einem Ort zu sein wo du denkst, das kenn ich doch! Nun hab ich halt erst am späten Nachmittag mit dem Utensilo begonnen, welches ich wohl erst morgen fertig bekomme. Heute abend gehen wir nämlich noch mit einem Geschäftspartner essen...
Die Woche ist nun auch schon wieder fast vorüber und die Zeit rast weiter hier in Indien. Morgen bekommen wir dann unseren festen Fahrer. Bin gespannt, wie das wird. Mehr dazu dann beim nächsten Mal.

Dienstag, 9. April 2013

Stechmücken-Alarm!

Aufgrund der anhaltenden Wärme beginnen die Nächte hier etwas unangenehm zu werden. Mit der Klimaanlage können wir das Schlafzimmer zwar gut kühlen, doch während der Nacht wache ich oft auf, da ich aufgrund der Hitze kaum noch schlafen kann. Das wird ja bestimmt noch schlimmer werden, dann werden wir den Raum jedoch wohl oder übel kühlen...
Was uns mehr vom Schlaf abhält ist eine Armada von Stechmücken. Wie bereits früher einmal erwähnt haben wir uns nach langem Suchen ein Moskitonetz zugelegt. Im Moment besitzten wir sogar drei Stück, da wir noch ein zweites gekauft und eines in der Schweiz bekommen haben. Das grosse müssen wir nun heute abend montieren. Zur Zeit haben wir nämlich ein rundes Netz im Einsatz, das genau am Rand der Matratze enlangführt. Liegt man nun am Rand zu, stechen die agressiven kleine Viecher einem halt einfach durchs Netz hindurch... Mit Vorliebe in die Füsse oder Arme... diese Nacht hatten wir jedoch nicht nur mit ein paar einzelnen Exemplaren zu kämpfen. Als Lorenz aufwachte und mit der Taschenlampe die Brut im Netz aufspüren wollte merkte er, dass noch etwa 200 bis 300 Moskitos draussen am Netz sassen und nicht verstehen konnten, dass sie uns nicht stechen konnten. Aber auch etwa zehn Mücken hatten es bereits nach drinnen geschafft... man muss nur rasch zur Toilette, dann schleichen sie sich einfach ein... Mückenspray war dann die einzige Waffe, die noch nützte...
Über welchen Weg die Tierchen ins Schlafzimmer kommen ist uns jedoch völlig schleierhaft... alle Fenster sind geschlossen, zudem habe ich beim staub saugen noch mehrere Exemplare eingesaugt... klar, draussen werden im Biotop ständig neue Tierchen gezüchtet, doch eigentlich sollte man mit geschlossenen Fenstern doch sicher sein! Nicht so in Indien... irgendeinen Weg scheint es zu geben... Die Taktik für heute abend ist nun, leider leider, mit Mortein, dem hiesichen Mückenspray mal das Zimmer abzusprayen... Dazu werden wir wie gesagt das rechteckige, grössere Mückennetz montieren... so sollten dann Hände und Arme auch besser geschützt sein... Wir hoffen mal, dass wir dann diese Nacht ein wenig besser schlafen können und nicht wieder um vier Uhr morgens eine halbe Stunde Mücken töten müssen...

Montag, 8. April 2013

Die Sonnenseite Indiens

Nachdem wir ein bisschen Mühe hatten, uns wieder in Indien einzugewöhnen wird es Zeit dafür, doch einmal die Sonnenseite unseres derzeitigen Wohnorts zu rühmen. In der Schweiz herrschen ja in diesem Jahr auch im April noch eher winterliche Temperaturen. Ja, es tut mir leid, aber es muss jetzt doch mal gesagt werden, dass das hier doch massiv besser ist. Wir geniessen zur Zeit Temperaturen um 35 Grad und entspannten am Wochenende auf der Terasse oder im Pool. Nicht schlecht oder? Neben all den Schwierigkeiten im alltäglichen Leben in Indien muss das nun doch auch einmal erwähnt werden!
Ansonsten gibt es nicht viel zu vermelden. Seit heute morgen haben wir nun auch ein Auto gemietet, welches uns immer zur Verfügung steht. Montag bis Samstag haben wir zusätzlich einen Fahrer, am Sonntag müssen wir selber schauen. Für uns zur Zeit die beste Lösung so. Änderungen sind aber wie immer nicht auszuschliessen... ist halt Indien...
Zudem haben wir nun doch noch einen Laden gefunden, der frisches Gemüse anbietet. Im Gegensatz zum Easyday hat der Big Bazaar eine gute und frische Auswahl zu bieten. Einzig das Personal dort, ist wie bereits früher einmal erwähnt eher aufdringlich... Zudem haben wir am Wochenende auch die Glace-Auswahl im Needs getestet... Leider kann man sich nicht immer 100% darauf verlassen, dass das Glace nicht schon einmal aufgetaut war, das merkt man leider erst beim Öffnen der Verpackung...
Die neue Woche hat bereits wieder begonnen und wir hoffen mal, dass die Temperatur noch nicht gleich auf 40 Grad klettert. Der Trend geht zur Zeit nämlich ganz klar nach oben... Ein oder zwei Wochen mit 35 Grad wären uns schon noch lieber, aber das kann man ja nicht beeinflussen. Ist irgendwie noch lustig... in der Schweiz wäre man dagegen für fünf Grad mehr froh... Einmal mehr eine verkehrte Welt... Aber wir hoffen jetzt mal, dass es in einem Monat in der Schweiz doch etwas wärmer sein wird, schliesslich wollen wir in den Ferien dann nicht wieder die Winterjacken einpacken müssen!... In diesem Sinn euch einen guten Wochenstart!

Freitag, 5. April 2013

Umgewöhnung...

Nach drei Wochen in der Schweiz fällt uns die Umgewöhnung an das Leben in Indien doch eher schwer... Vor allem Themen wie der Einkauf oder die Mobilität fallen da besonders auf. Natürlich mussten wir uns wieder den Taxi-Service organisieren, damit wir ins Büro und zum Einkaufen kamen. Natürlich ist die Pünktlichkeit bei diesen Fahrern immer ein grosses Thema oder sollen wir besser von Unpünktlichkeit sprechen?... Zudem war der erste Einkauf nach unserer Abwesenheit auch eher nervenaufreibend... In Gurgaon herrschen zur Zeit Temparaturen um 35 Grad. Aufgrund der tiefen luftfeuchtigkeit kommt es einem aber nicht so warm vor, dementsprechend ist es für uns, wie im Sommer und zur Zeit auch noch angenehm. Die Läden haben aber bereits ihre Probleme mit der Hitze... Früchte und Gemüse werdenim Lager vermutlich nicht gekühlt... dementsprechend ist also die Qualität... die Bananen waren zum Beispiel alle weich... selbst die grünen waren warm und labberig... die Mangos hätte man gleich essen müssen, die hätten vermutlich den Heimweg kaum überlebt... oder die Behandlung an der Kasse... Zudem waren die Milchpackungen schmutzig und zum Teil schon mit Tierchen versehen... bei solchen Zuständen macht das Einkaufen gleich keinen Spass mehr... die vielen Leute und der Fakt, dass unsere Hero-Konfi aus dem Regal verbannt wurde, waren dann nur noch eine Steigerung...
Fazit... in der Schweiz sind wir schon verwöhnt... In Coop oder Migros erwartet uns Tag für Tag ein breites Angebot von frischen Früchten und Gemüse. Dementsprechend sind die Anforderungen halt auch gross und Indien kann diese halt einfach nicht erfüllen... Das Angebot ist in gewissen Läden auch gut, aber die Qualtität ist halt schon nicht vergleichbar... Wir müssen nun schauen, wie wir über den Sommer über zu guten Frischprodukten kommen... Vermutlich ist der Weg direkt zum Bauernhof doch der Beste... ganz wie zu Hause halt!
Ab Montag haben wir endlich unser eigenes Auto, mit dem wir zur Not auch selbst fahren können. Das sollte uns doch ein wenig mehr Mobilität geben, vor allem am Wochenende sind wir dann um einiges flexibler. Natürlich werden wir auch einen Fahrer haben, doch der hat am Sonntag frei, weshalb wir dann selber fahren werden... also Lorenz natürlich... ich muss mich vermutlich erst an den Verkehr gewöhnen... Aber dazu gibt es dann bestimmt auch wieder ein Update für euch! Bis dahin, viel Sonnenschein aus dem warmen Indien in die kühle Schweiz! ;-)

Mittwoch, 3. April 2013

nach drei Wochen Schweiz zurück in Indien...

Schon über drei Wochen sind seit meinem letzten Post vergangen... Der Hauptgrund liegt darin, dass ich in dieser Zeit in der Schweiz war. Lorenz nahm an einer Schulung in Romanshorn teil und ich genoss meine Zeit in der schönen Schweiz. Das Packen war bei fast 27 Grad im Schlafzimmer eher schwierig, vor allem, da in der Schweiz ja Schnee und Minustemperaturen angesagt waren. Da Lorenz noch einen Abstecher nach China machte, musste ich dann am Flughafen drei Stunden absitzen, die ich mit Dösen und Chai trinken verbrachte. Trotz meiner Vorbehalte konnte ich dann auf dem Flug gut ausruhen und kam recht erholt in der Schweiz an. Die Fahrt nach Buch war dann ein bisschen komisch. Ich hatte fast mehr Kulturschock, als hier in Indien... der Unterschied zwischen den beiden Ländern ist halt schon extrem... Als Willkommens-Gruss fing es dann auch grad zu schneinen an. Auch sonst hatten wir doch noch ein bisschen Winter-Feeling... zwar nervt das Wetter die meisten Schweizer, da es nun bereits fünf Monate Winter ist, für uns war es einfach recht krass, aber sonst erträglich. Wir genossen vor allem die Freiheit, welche man in Europa geniesst... ohne Fahrer einkaufen gehen, raus zum spazieren, nicht angestarrt werden als Frau...
Zudem war es natürlich schön, so viele Leute wieder zu treffen. Vielen Dank für die schönen Stunden!
Dementsprechend fiel uns der Abschied auch eher schwer... zudem waren drei Wochen halt doch eine lange Zeit... trotzdem mussten wir gestern wieder abreisen. Der Flug war bis kurz vor Delhi ruhig, doch dann kamen wir in eine Gewitterfront... es schüttelte und wir mussten die Zone umfliegen, wodurch wir etwa 30 Minuten Verspätzung hatten... richtig Unangenehm war dann nur noch meine Bekanntschaft mit dem Abfall-Tütchen... der Wrap lag mir vorher schon im Magen und das ständige Geschüttel tat dann sein übriges.... auch heute morgen ist mein Magen noch etwas flau, doch es geht schon wieder. Indien hat uns dann mit recht schönem Wetter begrüsst. Dank dem Regen war die Luft rein und es war nur etwa 20 Grad. Dem Taxifahrer mussten wir dann noch kurz sagen, dass er sich nicht allzu beeilien soll... so gute Pneus haben die Fahrzeuge ja nicht und bei nasser Strasse erhöht sich die Unfallgefahr ja auch noch.. Zudem hatte ich mich ja bereits einmal übergeben... Das Haus durch die Maid unserer Nachbarin sauber geptutz, der Pool in Betrieb genommen. Irgendwie fiel uns dann nur das Einschlafen schwer und aufgrund der Sonne wacht man spätestens um acht Uhr das erste Mal auf... Jedenfalls hat sich hier nicht wirklich etwas verändert und wir müssen uns erst wieder an die Situation gewöhnen... vor allem das Fahrer-Thema wird uns noch ein wenig beschäftigen... Jedanfalls sitzen wir nun nach kalten Tagen in der Schweiz wieder im warmen Indien... die warme Kleidung ist denn auch in der Schweiz geblieben... die brauchen wir hier frühestens im Dezember wieder, bis dahin erwarten uns warme bis heisse Temperaturen. Zur Zeit ist es aber noch angenehm, was aber auch am gestrigen Regen liegen kann.... Ich schicke mal vorsorglich ein bisschen Sonne in Richtung Europa, ich glaube, ihr könnt das da gut gebrauchen!