Mittwoch, 2. April 2014

City Palace und Hawa Mahal

Nach Jantar Mantar führte uns unser Weg über die Strasse zum Stadtpalast. Dort residierten früher die Herrscher von Jaipur. Auch heute lebt die Königsfamilie noch in einem Teil des Palastes.
Zu sehen gibt es auch ein Textilmuseum, wo alte Kleidungsstücke ausgestellt werden. Zudem die Audienhalle, wo der Herrscher früher die Leute empfangen hat. In diesem Raum befindet sich übrigens der zweitgrösste Kronleuchter Indiens, Made in Tschechien. Und natürlich noch die zwei grössten Silberbehälter. Die wurden für eine Reise nach England angefertigt, damit der Herrscher darin Gangeswasser transportieren konnte.




Danach gings noch zum berühmten Hawa Mahal, was Palast der Winde bedeutet. Die Frauen aus dem Harem durften ja nicht gesehen werden. Dieser Palast, der nur ein Raum tief ist, ermöglichte es Ihnen, das Geschehen auf den Strassen verdeckt zu beobachten. Ich hab ihn leider nur von aussen gesehen. Musste mir aber sagen lassen, dass es nicht ganz so eindrücklich sei. Man erwartet irgendwie mehr und ist ein bisschen enttäuscht, da es ja wirklich nur ein schmales Bauwerk ist. Eindrücklich ist es jedoch allemal.




Dienstag, 1. April 2014

Jantar Mantar

Jaipur bietet viele Sehenswürdigkeiten und ist zudem auch ein Einkaufsparadies. Gesetzt den Fall man mag die kleinen Läden, wo man bestürmt wird und richtig feilschen muss. Besonders bekannt ist Rajastan ja vor allem für Stoff-, Leder- und Keramikwaren.  Aber dazu ein andermal.
Erstmal begaben wir uns nämlich auf Sightseeing Tour. Jantar Mantar war unser erster Stop. Einer der Herrscher von Jaipur interessierte sich nämlich sehr für Astrologie und baute sich diverse Messinstrumente, damit er Himmelskörper, Tageszeit und Positionen bestimmen konnte. Der Platz sieht sehr futuristisch aus, dementsprechend beeindruckend ist es, dass es sich um alte Bauten handelt. Am Eindrücklichsten fand ich, dass die verschiedenen Instrumente ja exakt ausgerichtet werden mussten, damit genaue Messungen möglich waren. Wir habens mit den uns zugänglichen modernen Möglichkeiten kontrolliert und die Ausrichtung stimmte wirklich.

Anbei ein paar Impressionen der Bauten:






Freitag, 28. März 2014

On the road

Reisen in Indien bedeutet meist ,viele Stunden im Auto zu verbringen. Wir hatten extra so geplant, dass es pro Tag maximal etwa vier bis fünf Stunden waren. Doch es ist ja nicht so, dass es richtig langweilig ist. Auf der Strasse begegnet man so vielem interessantem und auch kuriosem. Wir sahen Kamele, Schafe, Kühe, Elefanten, Pilgergruppen, Motorräder, Tuk Tuk's, Autos, Traktoren, Lastwagen und andere fahrende Untersätze. Vor allem von Neemrana nach Jaipur und von Jaipur nach Agra gab es viel zu sehen. Anbei ein paar Impressionen von den Autofahrten:












Donnerstag, 27. März 2014

Amber Fort

Der nächste Etappenstop unserer kleinen Reise war das Amber Fort. Es befindet sich vor Jaipur, wenn man von Delhi her kommt. Amber war die alte Hauptstadt, bevor Jaipur errichtet wurde. Das Amber Fort trohnt auf einem Berg. Leider kann ich nicht allzu viel dazu erzählen, da ich M-Dienst hatte und im Auto blieb und Mittagessen servierte. 
Ich finde die Fotos sprechen aber für sich. Wie viele der Paläste ist auch dieser sehr gross und prunkvoll.



Mittwoch, 26. März 2014

Neemrana Fort

Nun ist unser Besuch leider schon wieder zurück in der Schweiz. Die zwei Wochen sind wie im Flug vergangen. Kaum waren sie da, waren sie auch schon wieder weg. Zeit, die Erinnerungen an unsere Erlebnisse noch ein wenig aufleben zu lassen. 
Damit meine Mutter ein bisschen von Indien kennenlernt, waren wir nämlich über eine Woche lang unterwegs. Erster Halt war das Neemrana Fort Palace. Das ist eine Festung, welche an einen Berg gebaut wurde. Heute ist es ein Ausflugsziel sowie ein Heritage Hotel. Das heisst, die Zimmer wurden in den bereits bestehenden Räumen eingerichtet. So ist jedes Zimmer unterschiedlich. Vermutlich kann man mehrere Male dort übernachten, ohne je im selben Zimmer einquartiert zu werden. Neemrana ist etwa zwei Stunden von Gurgaon entfernt. Am ersten Tag nach der Ankunft unserer Gäste waren wir ja noch zu Hause und am zweiten Tag ging's dann schon los. Damit wir nicht vier Stunden nach Jaipur fahren mussten, planten wir den Halt in Neemrana ein und wir müssen sagen, dass es die perfekte Entscheidung war. Die Festung ist wie ein Märchenschloss. Es hat unzählige kleine Wege, Stufen und Ecken. Man könnte da vermutlich ein paar Tage lang rumstöbern. Zudem gäbe es auch einen Pool, wo man dann auch mal noch ein bisschen entspannen könnte. Nicht zu vergessen auch die schöne Bepflanzung und die vielen Blumen. Und auch das Essen war super lecker. Am späten Nachmittag gab es dann auch noch einen High Tea, wo wir die Neemrana-Teemischungen und Gebäck probieren konnten. Alles in allem der perfekte Beginn unserer kleine Rundreise.
Anbei ein paar Impressionen:



Mittwoch, 19. März 2014

Happy Holi!

Am Montag war Holi, das Frühlingsfest. Wir verbrachten das Wochenende mit unserem Besuch in Udaipur. Die Stadt ist vor allem durch den James Bond Film Octopussy bekannt und gilt als schönste Stadt Indiens. Und es ist wirklich schön in Udaipur. Das Wetter war perfekt und wir hätten vermutlich den ganzen Tag auf der Dachterrasse sitzen und die Aussicht auf den See geniessen können. Aber es war ja Holi und das konnten wir uns ja nicht entgehen lassen. An Holi wird der Beginn des Frühlings gefeiert sowie der Sieg des Guten über das Böse. Am Sonntag abend gab es Zeremonien, bei denen Strohpuppen verbrannt wurden. Vergleichbar vermutlich mit dem Böög am Sechseläuten. Am Montag war in der Stadt dann Ausnahmezustand. Denn an Holi ist es Brauch, sich mit farbigem Pulver zu beschiessen. Klein Maila blieb also mit dem Grosi im Hotel und Lorenz und ich machten uns mit unserem Besuch Ruth auf in die Stadt. Bereits kurz nach dem Hotel bekamen wir die erste Ladung Farbe ab. Danach schmierten uns alle, die uns kreuzten Farbe ins Gesicht. Das soll nämlich Glück bringen. Natürlich kauften wir auch ein paar Säckchen mit Farbe und machten mit. Es war wirklich ein grosser Spass und obwohl es schlimm aussieht, sahen wir nach einer Dusche wieder normal aus. Einzig das T-Shirt von Lorenz wird sich wohl noch länger an Holi in Udaipur erinnern.



Dienstag, 4. März 2014

Wir erwarten Besuch!

Ja, wir erwarten Besuch hier in Indien und dementsprechend läuft so einiges. Besonders heute. Gerade putzt die Maid die Fenster im oberen Stock, der Gärtner mäht den Rasen. Der Fahrer beobachtet alles. Unser Personal hat sich also mehr als verdoppelt. Obwohl zum Gärtner zu sagen ist, dass der nur ab und zu zum Einsatz kommt. Da er uns ja so schöne Blumen gebracht hat, haben wir ihn am Wochenende gleich nochmals engagiert und Pflanzen bestellt. Und weil er schon mal da war, musste er gleich auch noch den Rasen mähen und düngen. Wenn schon denn schon! Auf alle Fälle sieht der Garten nun noch ein bisschen schöner aus. Ich muss irgendwie auch immer schmunzeln, wenn ich raus schaue. Denn die Grünpflanzen, welche wir hier im Garten haben, sind bei uns in der Schweiz Zimmerpflanzen. Einzig unsere Wand ist und bleibt nicht schön, aber das können wir leider zur Zeit nicht ändern. Also erfreuen wir uns an den schönen Blumen und blenden das Unschöne aus. Ihr merkt, wir sind schon sehr adaptiert in Indien!