Montag, 8. April 2013

Die Sonnenseite Indiens

Nachdem wir ein bisschen Mühe hatten, uns wieder in Indien einzugewöhnen wird es Zeit dafür, doch einmal die Sonnenseite unseres derzeitigen Wohnorts zu rühmen. In der Schweiz herrschen ja in diesem Jahr auch im April noch eher winterliche Temperaturen. Ja, es tut mir leid, aber es muss jetzt doch mal gesagt werden, dass das hier doch massiv besser ist. Wir geniessen zur Zeit Temperaturen um 35 Grad und entspannten am Wochenende auf der Terasse oder im Pool. Nicht schlecht oder? Neben all den Schwierigkeiten im alltäglichen Leben in Indien muss das nun doch auch einmal erwähnt werden!
Ansonsten gibt es nicht viel zu vermelden. Seit heute morgen haben wir nun auch ein Auto gemietet, welches uns immer zur Verfügung steht. Montag bis Samstag haben wir zusätzlich einen Fahrer, am Sonntag müssen wir selber schauen. Für uns zur Zeit die beste Lösung so. Änderungen sind aber wie immer nicht auszuschliessen... ist halt Indien...
Zudem haben wir nun doch noch einen Laden gefunden, der frisches Gemüse anbietet. Im Gegensatz zum Easyday hat der Big Bazaar eine gute und frische Auswahl zu bieten. Einzig das Personal dort, ist wie bereits früher einmal erwähnt eher aufdringlich... Zudem haben wir am Wochenende auch die Glace-Auswahl im Needs getestet... Leider kann man sich nicht immer 100% darauf verlassen, dass das Glace nicht schon einmal aufgetaut war, das merkt man leider erst beim Öffnen der Verpackung...
Die neue Woche hat bereits wieder begonnen und wir hoffen mal, dass die Temperatur noch nicht gleich auf 40 Grad klettert. Der Trend geht zur Zeit nämlich ganz klar nach oben... Ein oder zwei Wochen mit 35 Grad wären uns schon noch lieber, aber das kann man ja nicht beeinflussen. Ist irgendwie noch lustig... in der Schweiz wäre man dagegen für fünf Grad mehr froh... Einmal mehr eine verkehrte Welt... Aber wir hoffen jetzt mal, dass es in einem Monat in der Schweiz doch etwas wärmer sein wird, schliesslich wollen wir in den Ferien dann nicht wieder die Winterjacken einpacken müssen!... In diesem Sinn euch einen guten Wochenstart!

Freitag, 5. April 2013

Umgewöhnung...

Nach drei Wochen in der Schweiz fällt uns die Umgewöhnung an das Leben in Indien doch eher schwer... Vor allem Themen wie der Einkauf oder die Mobilität fallen da besonders auf. Natürlich mussten wir uns wieder den Taxi-Service organisieren, damit wir ins Büro und zum Einkaufen kamen. Natürlich ist die Pünktlichkeit bei diesen Fahrern immer ein grosses Thema oder sollen wir besser von Unpünktlichkeit sprechen?... Zudem war der erste Einkauf nach unserer Abwesenheit auch eher nervenaufreibend... In Gurgaon herrschen zur Zeit Temparaturen um 35 Grad. Aufgrund der tiefen luftfeuchtigkeit kommt es einem aber nicht so warm vor, dementsprechend ist es für uns, wie im Sommer und zur Zeit auch noch angenehm. Die Läden haben aber bereits ihre Probleme mit der Hitze... Früchte und Gemüse werdenim Lager vermutlich nicht gekühlt... dementsprechend ist also die Qualität... die Bananen waren zum Beispiel alle weich... selbst die grünen waren warm und labberig... die Mangos hätte man gleich essen müssen, die hätten vermutlich den Heimweg kaum überlebt... oder die Behandlung an der Kasse... Zudem waren die Milchpackungen schmutzig und zum Teil schon mit Tierchen versehen... bei solchen Zuständen macht das Einkaufen gleich keinen Spass mehr... die vielen Leute und der Fakt, dass unsere Hero-Konfi aus dem Regal verbannt wurde, waren dann nur noch eine Steigerung...
Fazit... in der Schweiz sind wir schon verwöhnt... In Coop oder Migros erwartet uns Tag für Tag ein breites Angebot von frischen Früchten und Gemüse. Dementsprechend sind die Anforderungen halt auch gross und Indien kann diese halt einfach nicht erfüllen... Das Angebot ist in gewissen Läden auch gut, aber die Qualtität ist halt schon nicht vergleichbar... Wir müssen nun schauen, wie wir über den Sommer über zu guten Frischprodukten kommen... Vermutlich ist der Weg direkt zum Bauernhof doch der Beste... ganz wie zu Hause halt!
Ab Montag haben wir endlich unser eigenes Auto, mit dem wir zur Not auch selbst fahren können. Das sollte uns doch ein wenig mehr Mobilität geben, vor allem am Wochenende sind wir dann um einiges flexibler. Natürlich werden wir auch einen Fahrer haben, doch der hat am Sonntag frei, weshalb wir dann selber fahren werden... also Lorenz natürlich... ich muss mich vermutlich erst an den Verkehr gewöhnen... Aber dazu gibt es dann bestimmt auch wieder ein Update für euch! Bis dahin, viel Sonnenschein aus dem warmen Indien in die kühle Schweiz! ;-)

Mittwoch, 3. April 2013

nach drei Wochen Schweiz zurück in Indien...

Schon über drei Wochen sind seit meinem letzten Post vergangen... Der Hauptgrund liegt darin, dass ich in dieser Zeit in der Schweiz war. Lorenz nahm an einer Schulung in Romanshorn teil und ich genoss meine Zeit in der schönen Schweiz. Das Packen war bei fast 27 Grad im Schlafzimmer eher schwierig, vor allem, da in der Schweiz ja Schnee und Minustemperaturen angesagt waren. Da Lorenz noch einen Abstecher nach China machte, musste ich dann am Flughafen drei Stunden absitzen, die ich mit Dösen und Chai trinken verbrachte. Trotz meiner Vorbehalte konnte ich dann auf dem Flug gut ausruhen und kam recht erholt in der Schweiz an. Die Fahrt nach Buch war dann ein bisschen komisch. Ich hatte fast mehr Kulturschock, als hier in Indien... der Unterschied zwischen den beiden Ländern ist halt schon extrem... Als Willkommens-Gruss fing es dann auch grad zu schneinen an. Auch sonst hatten wir doch noch ein bisschen Winter-Feeling... zwar nervt das Wetter die meisten Schweizer, da es nun bereits fünf Monate Winter ist, für uns war es einfach recht krass, aber sonst erträglich. Wir genossen vor allem die Freiheit, welche man in Europa geniesst... ohne Fahrer einkaufen gehen, raus zum spazieren, nicht angestarrt werden als Frau...
Zudem war es natürlich schön, so viele Leute wieder zu treffen. Vielen Dank für die schönen Stunden!
Dementsprechend fiel uns der Abschied auch eher schwer... zudem waren drei Wochen halt doch eine lange Zeit... trotzdem mussten wir gestern wieder abreisen. Der Flug war bis kurz vor Delhi ruhig, doch dann kamen wir in eine Gewitterfront... es schüttelte und wir mussten die Zone umfliegen, wodurch wir etwa 30 Minuten Verspätzung hatten... richtig Unangenehm war dann nur noch meine Bekanntschaft mit dem Abfall-Tütchen... der Wrap lag mir vorher schon im Magen und das ständige Geschüttel tat dann sein übriges.... auch heute morgen ist mein Magen noch etwas flau, doch es geht schon wieder. Indien hat uns dann mit recht schönem Wetter begrüsst. Dank dem Regen war die Luft rein und es war nur etwa 20 Grad. Dem Taxifahrer mussten wir dann noch kurz sagen, dass er sich nicht allzu beeilien soll... so gute Pneus haben die Fahrzeuge ja nicht und bei nasser Strasse erhöht sich die Unfallgefahr ja auch noch.. Zudem hatte ich mich ja bereits einmal übergeben... Das Haus durch die Maid unserer Nachbarin sauber geptutz, der Pool in Betrieb genommen. Irgendwie fiel uns dann nur das Einschlafen schwer und aufgrund der Sonne wacht man spätestens um acht Uhr das erste Mal auf... Jedenfalls hat sich hier nicht wirklich etwas verändert und wir müssen uns erst wieder an die Situation gewöhnen... vor allem das Fahrer-Thema wird uns noch ein wenig beschäftigen... Jedanfalls sitzen wir nun nach kalten Tagen in der Schweiz wieder im warmen Indien... die warme Kleidung ist denn auch in der Schweiz geblieben... die brauchen wir hier frühestens im Dezember wieder, bis dahin erwarten uns warme bis heisse Temperaturen. Zur Zeit ist es aber noch angenehm, was aber auch am gestrigen Regen liegen kann.... Ich schicke mal vorsorglich ein bisschen Sonne in Richtung Europa, ich glaube, ihr könnt das da gut gebrauchen!

Montag, 11. März 2013

Ab zum Friseur!

Wo lernt man ein Land wirklich kennen? Natürlich beim Friseur. Nirgends sonst erfährt man doch sonst so viel, oder etwa nicht?
Mein heutiger Tag spielte sich einmal wieder auf den Strassen von Gurgaon und Delhi ab... Durch eine meiner Mailingsliste hatte ich erfahren, dass eine Familie ihr Pult verkauft. Leider gibt es in Indien nur kleine Studierpulte zu kaufen. Wenn da der Laptop drau steht hat meist nichts mehr Platz... Also wollte ich mir das nicht entgehen lassen und machte heute morgen gleich einen Termin bei der Besitzerin. Das Pult ist von Ikea und eignet sich gut für in eine Ecke. Genau was wir suchen, der Blick zeigte auch, dass Preis-Leistung stimmt. Ende April können wir unser neuestes Möbelstück also abholen. Danach gings gleich weiter nach Delhi zu den Khan Markets. Dort hatte ich mich mit einer deutschen Bekannten zum Mittagessen verabredet... Mein Fahrer musste mich dann noch bis zum entsprechenden Laden lotsen, da ich ja das erste Mal da war... die Wartezeit auf Kinga konnte ich mir dann dort vertreiben. Im 2. Stock befindet sich nämlich das Restaurant und unten ist ein sehr schöner Laden namens Good Earth. Dort findet man alles rund ums Einrichten, Dekorieren, Körperpflege, kleine Geschenke sowie auch Kleidung und Möbel. Das Essen war sehr lecker und einmal mehr konnte ich mich also auch Deutsch unterhalten. Auf dem Heimweg konnte ich dann nicht wiederstehen und kaufte für die kleinen Sachen, welche bei uns immer rumliegen eine geflochtenen Kiste. Danach gings zurück nach Gurgaon. Heute wollte ich nämlich noch kurz zum Coiffeur. Dieser kostet nämlich nur etwa 10% vom Betrag in der Schweiz und irgendwie reizte es mich, das mal auszuprobieren. Ansonsten könnte ich ja meinen Haarschnitt in der Schweiz noch retten lassen... Ich war die einzige Kundin im Laden und der Friseur hochmotiviert. Er hätte glaub gerne etwas mehr geschnitten, doch ich wollte es lieber langsam angehen lassen... In Indien werden die Haare nicht gewaschen, sondern nur mit Hilfe eines Bestäubers nass gemacht. Danach schnitt er meine Haare mit viel Elan, vor allem das Kämmen ist lustig zu beobachten. Manchmal kämmt er so schnell, dass man gar nicht schauen kann! Danach wurden die Haare noch gefönt... das bedeutet, dass eine Hilfe dazukommt. Der Friseur hält dann die Rundbürste und sein Gehilfe den Föhn... die Ausrichtung des Föhns muss dann dauernd korrigiert und justiert werden... zudem kommt auch hier wieder die ultraschnelle Kämmtechnick zur Anwendung. Echt lustig zu beobachten. Ich muss aber sagen, das Resultat ist super! Zwar hat er mir eine völlig andere Frisur gemacht, sprich den Scheitel auf der anderen Seite, aber die Haare haben wunderbar Volumen und fallen echt schön! Das ganze hat dann 450 Rupien gekostet... das sind etwa 8 Franken... da kann man nicht meckern, oder?

Sonntag, 10. März 2013

Great Southern Barbeque

Die Sonne schien diese Woche einmal mehr kräftig und so erlebten wir die ersten Hitzetage mit Temperaturen über 30 Grad. Ist irgendwie schon komisch im März bereits die Sommerkleider anzuziehen... aber nächste Woche werden wir das in der Schweiz ja wieder kompensieren!
Als "Belohnung" für die Anstrengende Woche von Lorenz gönnten wir uns Tickets für das Barbeque auf dem Rasen der High Commission von Australien. Am Samstag fuhren wir also einmal mehr nach Delhi. Das Botschaftsquartier ist richtig schön gepflegt, mit einer blumenbepflanzten Allee sowie gepflegtem Rasen. Nach einer kurzen Eingangskontrolle durften wir auf den Rasen hinter dem Haus. Dieser war bereits gut mit Leuten gefüllt. Es waren Tische mit weissen Tischtüchern aufgestellt worden, dazu wurde eine Art Zelt aus grünen Stoffbahnen erstellt, welches etwas Schatten spendete. Bei über 30 Grad war jedoch der Schatten unter den Bäumen am Angenehmsten. Es gab australischen Wein sowie australisches Bier, Säfte, Wasser, Süssgetränke und natürlich ein grosses, abwechslungsreiches Buffet. Wie der Name schon verrät, gab es viel Grilliertes, neben Lamm und Poulet auch Schweinswürstchen und Beefburger. Ein Paradies! Natürlich hatte es auch Salate, Pasta, Kartoffeln und Brot, aber vor allem für Lorenz war es in erster Linie Fleich, welches den Weg auf seinen Teller fand. Wir trafen einige Leute wieder, welche wir bereits bei Delhi Network und Gurgaon Connection kennengelernt hatten. Einzig einen Platz an den Tischen zu finden, gestaltete sich als etwas schwierig... es wurden leider etwas viele Tische für die Australier reserviert... wir fanden jedoch einen guten Platz, schön weit weg von den Lautsprechern und neben einem Ventilator, der regelmässig für eine kleine Brise sorgte. Alles in allem war es ein gelungener Samstag Nachmittag mit gutem Essen und guten Gesprächen. Wenn es im nächsten Jahr wieder heisst, Great Southern Barbeque, werden wir wohl einige der ersten sein, welche Tickets erstehen werden!
Hier noch einige Impressionen vom gestrigen Nachmittag... unglaublich, dass es so schöne Orte in Delhi gibt... man denkt gar nicht mehr daran, dass man sich noch in diesem riesigen Moloch befindet...



Donnerstag, 7. März 2013

der Strassenverkehr in Indien

Der Countdown für unseren Heimatbesuch läuft... Zeit sich noch ein paar Gedanken über unser derzeitiges Wohnland zu machen. Damit Lorenz nach China reisen kann, musste er auf der chinesischen Visa-Behörde persönlich einen Antrag stellen. Die Abholung des Passes übernahm ich dann für ihn, da so eine Fahrt nach Delhi locker eine Stunde dauert... pro Weg selbstverständlich. Dem Fahrer sagte Lorenz dann noch extra, wo er durchfahren solle, denn es gibt ja immer unterschiedliche Wege... wir fuhren also los, schön über die Umfahrungsstrasse, welche immer wenig Verkehr hat. Dann kurz vor der MG-Road, welche quasi den direkten Weg darstellt ein Stau. Typisch indisch ungeduldig wendeten die ersten gleich ihr Fahrzeug. Was macht mein Fahrer? Er überlegt, überlegt, schaut nochmals, überlegt und wendet dann auch... super Idee... denn was passiert nun? Ihr könnt euch das so vorstellen: eine dreispurige Strasse, normalerweise mit vier Spuren verwendet, drei Spuren wurden also in die falsche Richtung und etwa zwei in die richtige Richtung verwendet. Das Resultat? Wir standen so also auch im Stau, da sich die Fahrzeuge in den unterschiedlichen Richtungen schön miteinander verkeilten. Zudem kam nach etwa 100 Metern ein Rotlich, wo wir aber kein grün erhielten, da wir ja in die falsche Richtung fuhren... Typisch indischer Verkehr halt. Alles war ineinander verkeilt, jeder will zuerst fahren, ein Gehupe und Gedränge... und wir mittendrin.... Fazit, die Umkehr-Aktion kostete uns vermutlich gleich viel Zeit, wie wenn wir den Stau abgewartet hätten. Denn wir mussten natürlich noch einen Umweg fahren, bevor wir schlussendlich wieder auf dem richtigen Weg waren. Aber irgendwie war es auch noch lustig zum Beobachten... irgendwie scheinen die Inder manchmal etwas speziell zu funktionieren. Dreht einer den Wagen, machen das gleich alle...
Auf der Visa-Behörde kam mir dann meine helle Haut, sowie der Fakt, dass ich eine Frau bin, zur Hilfe. Ich durfte, bevor meine Nummer an der Reihe war, an den Schalter. Nett wie ich bin, half ich dann dafür dem Beamten und sagt ihm, wo der Pass von Lorenz war... ok, war auch einfach, es war der einzige rote... Kurz vor Mittag war ich dann wieder zu Hause. Alle unsere Reiseunterlagen waren wieder beisammen... Der ganze Spass hat somit nur etwa einen halben Tag gedauert...

Dienstag, 5. März 2013

Coiffeur oder Kaffee?

Wieder einmal durften wir ein Wochenende bei traumhaftem frühsommerlichem Wetter verbringen. Lorenz musste noch zum Coiffeur und als vermutlich einziger westlicher Kunde wurde er natürlich gleich wieder erkannt. Kaffee gibt's in Indien beim Coiffeur also nicht... Kein Wunder, der Schnitt kostet ja nur 225 Rupien, für den Kaffee danach haben wir gleich viel bezahlt... irgendwie eine verkehrte Welt... Am Sonntag ruhten wir aus, machten ein wenig Sport und genossen unsere Terasse.
Zudem nutzen wir das Wochenende, um im Haus ein wenig zu werkeln. Da die indischen Häuser nicht so massiv und überlegt gebaut werden wie in Europa, zieht es an den Wänden immer wieder Feuchtigkeit rein. Die ist dann unter der Farbe, lässt diese Quellen und es bildet sich ein weisser Flaum. Ob es sich um Schimmel handelt oder einfach nur gequollene Farbe ist, wissen wir nicht genau. Auf alle Fälle haben wir nun die Farbe an den betroffenen Stellen abgekratzt, damit die Wand dahinter abtrocknen kann. Ein paar Wände sehen jetzt ein bisschen lädiert aus, aber wenigstens ist es nun sauberer. Wenn die Farbe nämlich gequellt ist, fällt sie natürlich ab, was dazu führte, dass wir dauernd weisse Farbstücke am Boden hatten... Mal schauen, wie sich das jetzt weiter entwickelt. Unser Vermieter meinte auf alle Fälle, dass das nicht so schlimm sei. Überhaupt scheint dieses Problem für Inder normal zu sein, aufgrund der Bauweise vermutlich auch kein Wunder...
Gestern arbeitete Lorenz von zu Hause aus und ich versuchte mich daran, die Homepage der Gurgaon Connection zu überarbeiten. Diese wurde gut neun Monate lang nicht mehr gepflegt und dementsprechend ist der Aufwand. Vor allem das Laden der Bilder dauert ewig, da man jedes Photo einzeln raufladen muss... unglaublich, dass solche Systeme überhaupt verkauft werden... Jedenfalls ist das nun erledigt und der Rest der Aktualisierungen müssen abgeklärt werden...
Heute haben wir Besuch aus Bangalore. Aman Sapra, der indische "Götti" von Lorenz ist auf Geschäftsbesuch und wir werden heute zusammen Essen gehen. Ansonsten sind wir bereits am Planen, was wir dann alles aus der Schweiz mitbringen wollen... Vermutlich werden wir mit leeren Koffern anreisen, damit alles Platz hat... Irgendwie schon komisch, was man hier alles nicht bekommt. Klar, mit viel Aufwand und stunden- oder tagelangem Suchen würde das eine oder andere sicher gefunden werden, doch der Aufwand ist wirklich immens... Zudem fängt hier langsam der Sommer an und das Autofahren wird langsam echt anstrengend... vor allem auf der Sonnenseite des Wagens... Zu Hause ist es jedoch noch immer sehr angenehm. Zwar windet es manchmal recht stark, doch das führt auch dazu, dass es weniger starkt riecht. Wir hoffen mal, dass es dann auch im Sommer noch ab und zu ein wenig windet...